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Arbeitsrecht

Arbeitsrecht
Das Arbeitsrecht, dass man auch als Arbeitnehmerschutzrecht bezeichnen könnte, dient der Regelung des Arbeitsverhältnisses zwischen einem Arbeitnehmer und einem Arbeitgeber. Dieses “Sonderrecht” des Arbeitnehmers beinhaltet alle Bestimmungen und Gesetzte die sich auf dieses Verhältnis und die Tätigkeit (geleistet Arbeit) des Arbeitnehmers beziehen.

Diese Gesetzte und Bestimmungen sind nicht einheitlich zusammengefasst sondern befinden sich in verschiedenen Gesetzbüchern. Wie zum Beispiel das Individualarbeitsrecht welches Themen wie die Beendigung und den Inhalt eines Arbeitsverhältnisses behandelt. Bestimmungen hierzu befinden sich im BGB, KschG (Kündigungsschutzgesetz), EntgeltfortzahlungsG, Bundesurlaubsgesetz und Arbeitszeitgesetz. Abgesehen von gesetzlichen Bestimmungen der EG, des Verfassungsrecht, der Grundrechte und die vorher erwähnten Gesetze bilden die Rechtsquellen weiterhin der Tarifvertrag, die Betriebsvereinbarung sowie der Arbeitsvertrag. Bestimmungen zu diesem befinden sich im BGB §§ 611-630. Diese Paragrafen regeln Angelegenheiten wie Pflichten und Rechte, Vergütung, Verhinderung, Krankenfürsorge, Schutzmaßnahmen, Bedingungen des Dienstverhältnisses, Kündigung, Pflicht zur Zeugniserteilung und vieles mehr.

Da am Anfang jedes Arbeitsverhältnisses der Abschluss des Arbeitsvertrages steht, nun zuerst zu diesem. Im Arbeitsvertrag regeln sich die Rechte und Pflichten der beiden Vertragssteller.
Als Möglichkeiten zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses stehen beiden Vertragsstellern die Kündigung, der Aufhebungsvertrag und die Anfechtung des Arbeitsvertrags zur Verfügung. Eine Anfechtung ist wegen Drohung, Irrtum oder arglistiger Täuschung möglich.

Sollte es zu Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kommen, stehen die Arbeitsgerichte zur Ausfechtung zur Verfügung. Ob der Streitfall an einem Arbeitsgericht oder einem anderen Gericht behandelt wird entscheidet das Arbeitsgerichtsgesetz. In diesem gibt es einen Katalog in welchem die Streitfälle aufgelistet sind für die die Arbeitsgerichte zuständig sind.

Bei der Haftung des Arbeitnehmers gelten einige Einschränkungen. Bei schuldhaften und/oder vertragswidrigen Verhalten wird nach dem Grad der Fahrlässigkeit unterschieden. Der Arbeitnehmer haftet nicht bei leichter Fahrlässigkeit, er haftet anteilig bei mittlerer Fahrlässigkeit und er haftet uneingeschränkt bei grober Fahrlässigkeit und grundsätzlich bei Handeln mit Vorsatz. Eine Haftungsbegrenzung tritt ein wenn der Verdienst in einem deutlichen Unterschied zum Schadensrisiko steht. Kommt ein Kollege durch den Arbeitnehmer zu Schaden haftet er nicht, nur bei Vorsatz. Ein beschränkte Haftung betrifft den Arbeitnehmer bei Schäden am Eigentum des Kollegen.

Der Arbeitgeber haftet ebenfalls bei fahrlässigen Verhalten, auch wenn ein Angestellter diesen

Unter Arbeitsrecht versteht man die Gesamtheit aller Gesetzte und Bestimmungen, die unter anderem das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, den Arbeitsschutz, Folgen bei Arbeitsunfall, die Sozialversicherung, die Arbeitsgerichtsbarkeit, Arbeitslosenfürsorge regelt. Außerdem reglementiert das Arbeitsrecht die Mitbestimmungsrechte von Gewerkschaften und Betriebsräten und die daran angrenzenden Themen.